Dez 29 2007

Stimulierung der Chakren

Posted in Chakra-Chakren by admin

Um bei Störungen des seelisch-körperlichen Gleichgewichts, die ,in der Chakren-Lehre, durch Blockade oder “Schließung” einzelner oder mehrerer Chakren bzw. Energiezentren entstanden Blockaden wieder zu lösen, ist eine gezielte Stimulierung Voraussetzung, um die Chakren wieder zu öffnen.
Hierbei gibt es eine Anzahl von verschiedenen Möglichkeiten, die sich als Therapien oder Heilpraktiken schon bewährt haben.
Im Bereich des Schalls gibt es für diese Zwecke verschiedene Stimmgabeln – für jedes Chakra eine – , die wie beim Stimmen eines Instrumentes durch Anschlagen in Schwingung gebracht werden. Setzt man das Stilende der Stimmgabel auf das entsprechende Chakra, erfährt dieses erstens durch die übertragene Vibration und zweitens durch den Ton eine Stimulierung.
Ebenfalls in den Bereich der Akustik fallen die traditionsreichen Tibetischen Klangschalen, die aus Metall bestehen und meistens in Handarbeit auf den entsprechenden Ton geformt werden. Die Beschallung erfolgt hier weniger punktuell sondern über den über die Luft übertragenen Schall, der in seiner spezifischen Frequenz das jeweilige Chakra stimuliert.
Die Farbtherapie mit ihren Erkenntnissen über die Beeinflussung von Farbe auf die Psyche stand ebenfalls Pate bei der Stimulierung der Chakren. Durch gezielte Bestrahlung mit Hilfe von Farblampen kann eine Aktivierung des zur Farbe zugehörigen Chakras erfolgen.
Durch Auflegung von Steinen auf die definierten Energiezentren erfolgt eine Stimulierung insofern, als dass diese Steine sowohl von ihren metallischen Eigenschaften als auch durch Wärme das Chakra aktiviert.
Die Akupunktur und Akupressur nutzen allein schon durch ihren ähnlichen Ansatz in Bezug auf die Energiezentren des Körpers die Existenz der Chakren als Meridiane. Durch Einsetzten von Nadeln oder Fingerdruck können auf diese Weise gezielt eine Stimulierung der Chakren erfolgen.

Dez 29 2007

“Sich frei tanzen”

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Jeder, der seine aktive Discozeit hinter sich hat, aber auch die heutige Jugend, die sich in Techno-Tempeln auspowert, kennt das Phänomen: nach einer gewissen Zeit auf der Tanzfläche, auf der man Stunden ohne Pause in Extase verbracht hat, überkommt einen allmählich das Gefühl, frei zu sein. Man hat sich frei getanzt. Leider wird der lockere freie Tanz im höheren Alter ja nicht mehr praktiziert – zumindest nicht in Diskotheken. Aber es gibt für die Anhänger des freien Tanzes selbst außerhalb der Tanzpaläste der Jugend etliche Möglichkeiten.

Der Trancetanz, der in den verschiedensten Kulturen auf mehreren Hundert Jahren Tradition basiert, und der seit den 60er Jahren bis heute sein Come Back auch in Form von angebotenen Therapien feiert, ist nur eine Art, sich frei zu tanzen.
Im Bereich der alternativen Psychotherapie und Esoterik spielt Trancetanz seit dem Ende der 60er Jahre wieder eine Rolle, oft als freier Ausdruckstanz, bei dem teilweise Augenbinden getragen werden, um die Versenkung zu fördern. Es werden inzwischen viele Seminare und Workshops zum Trancetanz, u. a. mit Lifemusik angeboten. So existieren auch privat organisierte Gruppen, die sich im Internet präsentieren, die sich dem freien Tanz verpflichtet sehen. Im Trend sind das “rauchfreie Tanzen” oder auch das “Barfußtanzen”.
Im Bereich der Jugendkultur können beim Tanzen ebenfalls tranceartige Zustände auftreten. Diese besitzen jedoch im Gegensatz zu anderen Formen des Trancetanzes oft keine religiöse oder spirituelle Ausrichtung.
Kennern sei die Technik der so genannten 5 Rhythmen™ empfohlen, die von der in den USA lebenden Choreographin Gabrielle Roth entwickelten Tanzformen, die den in jedem Menschen den verborgenen Tänzer hervorbringen soll. Da sich diese Tanzform, die sich in fünf verschiedenen Tanz-Ausdrucksformen gliedert für jedes Alter eignet, lohnt es sich, sich in seiner Stadt oder seiner Region zu informieren, wo es diese Möglichkeit gibt, sich frei zu tanzen.

Dez 29 2007

Schwitzhüttenurlaub

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Ein Schwitzhüttenurlaub ist eine besondere Erfahrung und macht den Teilnehmer mit den Bräuchen, Traditionen und der Spiritualität der Indianer Nordamerikas bekannt. Dem Nicht-Kenner sei vermittelt, dass es sich bei dem indianischen Ritual der Reinigung und des Gebetes von außen betrachet um eine Art Sauna handelt. Der profane skandinavische Saunagang hat jedoch mit der meditaiven Kraft einer Reinigungsschwitzhütte oder auch einer längeren Heilungsschwitzhütte nur die Gemeinsamkeit, dass der Körper bei Hitze entschlackt. Ein Schwitzhüttenurlaub, wie er nur durch erfahrene und mit der indianischen Kultur vertraute Menschen angeboten werden kann, ist oft auf eine Woche begrenzt und erwartet von den Teilnehmern eine mehrmonatige Vorbereitungszeit in kürzeren Schwitzhütten.
Die Schwitzhütte als solche besteht aus einer mit Wolldecken behängten Hütte aus Weidengeflecht. In die Mitte werden heiße Steine gelegt und die Teilnehmer sitzen im Kreis um die Steine herum. Auf die Steine wird Wasser gegossen und Kräuter gelegt. In der Hütte ist es dunkel und vom Leiter werden indianische Gebete gesprochen. Während einer Reinigungsschwitzhütte wird viermal die Tür geöffnet, während dessen es den Teilnehmern gestattet ist, Fragen zu stellen. Während einer viel längeren Heilungsschwitzhütte wird die Tür 16 mal geöffnet. Dieser Zeremonie sollte aber auf jeden Fall eine Reinigungsschwitzhütte vorangehen. Die medititaive Atmosphäre in der dunklen Hütte kann die Heilung von Körper, Geist und Seele unterstützen und und ein intensives Gefühl von Frieden breitet sich aus. Das entscheidende Ziel bei einem mehrtägigen Schwitzhüttenurlaub ist das tiefe Empfinden der Einheit mit der Natur, was zudem durch Fasten und Schweigen gefördert wird.
Als unerfahrener Besucher einer Schwitzhütte sollte man zunächst mit einer eintägigen Schwitzhütte beginnen. Es werden auch mehrtägige Schwitzhüttenseminare, und vier Tage Fasten mit Schwitzhütte angeboten. Wer mit anderen Teilnehmern zusammen der Natur und sich selbst begegnen will, dem sei ein Schwitzhüttenurlaub als lohnende Selbsterfahrung auf jeden Fall empfohlen.

Dez 29 2007

Sakralchakra

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Das Sakralchakra heißt auf Sanskrit Swadhisthana, ist der Ort des Selbst und wird durch den weißen Halbmond symbolisiert.
Dem Sakralchakra ist das Element Wasser, die Farbe Orange und die Silbe VAM zugeordnet.
Sein Sinnesorgan ist die Zunge mit der Funktion des Schmeckens.
Dieses Chakra ist für die Filterung und Kontrolle der Ausscheidungen zuständig. Hier findet die Trennung vom Guten und dem Körper Nützlichen und vom Schlechten, für den Körper Schädliches statt. Milz und Nieren werden organisch dem Sakralchakra zugeordnet, die eine dieser Aufgabe entsprechende Funktion haben. Das von dem Chakra versorgte Basiselement ist das Fettgewebe, da insbesondere auch hier Schadstoffe gespeichert werden und ausgeschieden werden müssen.
Die zugeordneten Drüsen des Swadhisthana sind die jeweiligen hormonproduzierenden Geschlechtsorgane. Die Energie, die hier ihren Sitz hat, ist die Sexualenergie. Zum einen ist es der Ort des Sexualtriebs als auch für das Bedürfnis des Menschen stehend, durch das sinnliche Entdecken des anderen Menschen sein eigenes Ich zu erkennen. Für die individuelle Gesamtentwicklung des einzelnen Menschen ist das Sakralchakra deswegen von großer Bedeutung, da es laufende Veränderungen beinhaltet und permanenten Wechselwirkungen ausgesetzt ist. Diese komplexen Zusammenhänge, die im Sakralchakra oder auch Sexualchakra gebündelt werden, können bei entsprechenden Blockaden zu tiefgreifen körperlichen und psychischen Symptomen führen, die – in der Natur der Sache liegend – in der Kindheit oder Pubertät unerkannt entstehen und bis ins Erwachsenenalter getragen werden können. Gerade in der westlich orientierten Gesellschaft mit den Fixierungen auf Spezialbereiche liegt die Problematik offenkundig auf der Hand.
Eine Therapie des Sakralchakra sollte daher mit Feingefühl und einiger Erfahrung in diesem Bereich vorgenommen werden.

Dez 29 2007

Orientalischer Tanz

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Der Orientalische Tanz heißt in der arabischen Übersetzung “Raqs Sharqi” (wörtlich: Tanz des Ostens), hat seine Ursprünge in Ägypten und bezeichnet den dortigen Solotanz der Frauen. In Ägypten hatte der Tanz einen relativ hohen Stellenwert bei allen festlichen Gelegenheiten. Seit der Kolonisation Ägyptens fand der orientalische Tanz auch im Ausland Verbreitung. Heute ist er in Europa, Australien, Skandinavien, Japan und den USA ebenso zu finden. Manche Vertreterinnen halten sich eng an die ägyptische Tradition, andere haben Einflüsse aus anderen Tanzstilen und Musikrichtungen mit verarbeitet.
Nach dem Bewegungsansatz kann nach verschiedenen Stilrichtungen unterschieden werden. So wird beim typischen ägyptischen Solotanz die Bewegung aus der Körpermitte geholt. Bei einer westlicheren Ausrichtung kommen die Bewegungen meist aus den Beinen. Es gibt weiche, schlangenhafte Bewegungen, die zur Melodie getanzt werden und härtere, rhythmische Bewegungen. Grundsätzlich handelt es sich um einen Tanzstil mit isolierten Bewegungen der einzelnen Körperteile.
Beim westlichen Stil werden viele Hand- und Armbewegungen eingesetzt. Der traditionelle orientalische Stil hingegen sieht die Arme und Hände eher als Umrahmung des tanzenden Körpers. Die Bewegungen lassen sich so einteilen, dass die Füße dem Grundrhythmus folgen, das Becken der Tabla und Darbukka. Der gesamte Körper spiegelt die die Melodie wider. Im arabischen Tanz ist die Kenntnis des Textes unabdingbar, da eine Tänzerin diesen unter Einsatz von Mimik und Gestik interpretieren muss. Im Gegensatz zur ägyptischen Tanzszene werden in der Türkei instrumentale Tanzstücke bevorzugt.
Tsifteteli ist die griechische Bezeichnung für einen traditionellen orientalischen Tanz. Der Bauchtanz wurde hauptsächlich in den 1920er Jahren durch die aus Smyrna vertriebenen Griechen nach Griechenland gebracht. Tsifteteli ist einer der zwei wichtigsten Tänze und Musikstile des Rembetiko. Der Bauchtanz, wie er heute in der westlichen Welt bekannt ist, stellt eine Sonderform des orientalischen Tanzes dar. Bauchtanz ist auch in der Türkei, in Griechenland und generell im Balkanraum verbreitet. In Griechenland und auf dem Balkan wird er als Gesellschaftstanz getanzt und eher selten vorgeführt.