Das Wurzelchakra heißt im Sanskrit auch Muladhara und sitzt am Ende der Wirbelsäule. Es wird unter anderem auch als Basis-Chakra oder “Halter der Wurzel” bezeichnet. Dem Muladhara ist das Element Erde, die Farbe Rot und die Silbe LAM zugeordnet.
Das Sinnesorgan des Wurzelchakra ist die Nase und steht für das Riechen.
Das Wurzelchakra entspricht der Bewussteinsebene der Materie, in der sich die lebenserhaltende Energie findet, die nach Selbsterhaltung und Aufrechterhaltung der eigenen Vitalität strebt. Hier ist ebenfalls der Sitz von Urinstinkten.
Auf dieser Ebene ist die reine Lebensenergie aktiv. Folglich ist das Thema dieses Chakra das unbewusste Selbst, das sich mit seinen Grundbedürfnissen und Grundgefühlen auseinandersetzt. Es agiert in reiner Selbstbezogenheit, um sich als Lebewesen am Leben zu erhalten.
Dieses Chakra ist im Organismus für den Urogenitaltrakt zuständig. Dazu gehören die Blase und die jeweilige Geschlechtsorgane. Dem Ausscheiden von Giftstoffen wird eine wichtige Funktion zugesprochen. Das Wurzelchakra beeinflusst unter anderem die Sexualität. Das körperliche Grundelement, das durch dieses Chakra besonders versorgt wird, sind die Knochen, die das stabile Grundgerüst des Körpers bilden.
In diesem Energiezentrum sitzen die für die wichtige Corticoid- und Adrenalin-Produktion zuständigen Nebennien. Diese Hormone sind wichtig für Stoffwechselprozesse, Wundheilung sowie körperliche Stressbewältigung.
Mit Hilfe der Stimulierung des Wurzelchakra können entsprechende Beschwerden, die ihm organisch zugeordnet sind, gelindert werden. Als Ergänzung zur Schulmedizin wird diese Form der Therapie von Heilpraktikern angeboten. Krankheitssymptome im Bereich der Blase und den Nieren werden durch Aktivierung des Wurzelchakra behandelt. Dazu gehört eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Körpers, die sich nicht ausschließlich auf die zu beandelnden Organe beschränkt.